Oli Bott: Jazz aus Berlin   Vibraphon, Komposition


Home
Bio
Konzerte
CD-Shop
Big Band Kompositionen
Kontakt

 
Anna Carewe und Oli Bott
Musik aus 5 Jahrhunderten

Anna Carewe: Violoncello
Oli Bott: Vibraphon

Werke von Diego Ortiz, Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Miles Davis, Duke Ellington und Oli Bott

Anna Carewe und Oli Bott
Foto: Beirau

 

Anna Carewe: Geprägt von ihrem Vater, dem Dirigenten John Carewe, war die englische Cellistin Anna Carewe schon in jungen Jahren eine große Verfechterin der Neuen Musik. Ihr erstes Werk für Cello solo gab sie mit 15 Jahren in Auftrag. Seitdem hat sie unzählige Uraufführungen als Solistin, mit dem Pianisten Philip Mayers oder in verschiedenen Gruppen wie dem Ensemble Modern Frankfurt oder dem Ensemble L’art pour l’art, das die Welt der Experimentalmusik erforscht, bestritten.

Projekte mit Thomas Hengelbrock, Sergio Azzolini und Bernhard Forck haben Anna Carewes Interesse an historischer Aufführungspraxis geweckt. Mit dem Manon Quartett Berlin, das sowohl auf historischen als auch modernen Instrumenten spielt, war sie zu Gast bei Festivals in Deutschland, Dänemark, Österreich ("Innsbrucker Festwochen für Alte Musik") sowie beim "Tanglewood Music Festival" in den USA, wo es als "Quartet in residence" eingeladen wurde.

Ganz wichtig für Anna Carewe ist künstlerische Vielfalt. Sie spielt im Duo mit dem Vibrafonisten Oli Bott. Ihr (zum Teil improvisiertes) Repertoire reicht von Diego Ortiz (um 1550), Vivaldi und Bach bis zu Jazz-Standards von Miles Davis oder Duke Ellington sowie zu Kompositionen von Oli Bott und bietet eine völlig neue Klangwelt. Ihre Gruppe "Panama Hat-Trick“ (zusammen mit ihrer Schwester, der Sängerin Mary Carewe und dem Pianisten Philip Mayers) spezialisiert sich auf die großen Musical- und Cabaret-Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Anna Carewe war langjährige Solocellistin und prägende Persönlichkeit des "Ensemble Oriol Berlin". 2007 hat sie das Ensemble verlassen, um sich verstärkt ihren eigenen Projekten zu widmen - insbesondere dem Sheridan Ensemble, das ihre sämtlichen musikalischen Interessen unter einem Dach vereint.

Anna Carewe studierte an der "Royal Academy of Music" in London bei Florence Hooton und David Strange, wo sie 20-jährig mit Auszeichnung ihr Konzertexam absolvierte, bevor sie nach Berlin ging. Dort zählt sie ihren Lehrer Prof. Wolfgang Boettcher, sowie ihre Zeit als Stipendiatin der Karajan-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters zu ihren wichtigsten Einflüssen.

 

Oli Bott studierte Vibraphon und Komposition am Berklee College of Music in Boston bei Lehrern wie Gary Burton und Bob Brookmeyer und schloß mit "summa cum laude" ab. Seitdem lebt er als freischaffender Musiker in Berlin, wo er als Jazzmusiker einen beachtlichen Namen für sich gemacht hat. Er erhielt mehrere Stipendien des Berliner Senats sowie Kompositionsaufträge für sein eigenes Jazzorchester und das "Oli Bott String Orchestra". Er hat bei zahlreichen
Rundfunk- und Fernsehproduktionen mitgewirkt.

Zusammen mit dem Gitarristen Thomas Wallisch ist er seit 1997 für das Goethe Institut auf Konzertreise unterwegs. Das Duo ist bei zahlreichen internationalen Festivals regelmäßig zu Gast (Europäisches Festival Izmir, Kalkutta Jazz Festival, Jazztage Ilmenau, Internationales Jazzfest Hamm, Jazznacht Meppen, Jazzherbst Burghausen, Jazzsommer Augsburg, Jazzfestival Würzburg).

Sein Ensemble "Vibratanghissimo" (Vibraphon, Viola, Kontrabass und Klavier) hat durch seine originelle Mischung aus Tango und Jazz schnell einen Namen für sich gemacht und wird von Publikum und Kritikern sowohl für seine Live-Konzerte als auch für seine CD-Aufnahmen begeistert gefeiert.

Oli Bott spielt auch im Duo mit der Cellistin Anna Carewe. Ihr (zum Teil improvisiertes) Repertoire reicht von Diego Ortiz (um 1550), Vivaldi und Bach bis zu Jazz-Standards von Miles Davis oder Duke Ellington sowie zu Kompositionen von Oli Bott und bietet eine völlig neue Klangwelt.

Oli Bott war Preisträger bei internationalen Wettbewerben wie NDR-Musikpreis für Jazzdirigenten, 1.Preis Leipziger Improvisationswettbewerb, Europ Jazz Contest und Wayne Shorter Award, USA.